Jeder Privatflug in den Vereinigten Staaten operiert unter einem Satz von Bundesvorschriften, und der Unterschied zwischen ihnen ist keine Papierkram-Trivia — er entscheidet, wer Ihnen einen Sitzplatz verkaufen darf, wie die Crew ausgebildet und ausgeruht ist und wie das Flugzeug gewartet wird.
Part 91: private Operationen
Part 91 deckt nicht-kommerzielles Fliegen ab: ein Eigentümer, der sein eigenes Flugzeug fliegt, oder ein Unternehmen, das seine eigenen Führungskräfte fliegt. Es ist vollkommen legal — für den Eigentümer. Was Part 91 nicht erlaubt, ist der Verkauf von Beförderung an die Öffentlichkeit. Die Dienstzeitgrenzen der Crew sind lockerer, die Wartungsprogramme leichter, und es gibt keine FAA-Aufsicht über den „Beförderer“ als Unternehmen, weil es keinen Beförderer gibt.
Part 135: kommerzielle Charter
Wenn Sie für einen Flug bezahlen, muss der Betreiber ein Luftfahrtunternehmer-Zertifikat nach Part 135 halten (oder ein gleichwertiges Air Operator Certificate im Ausland). Dieses Zertifikat bringt echte Verpflichtungen mit sich:
- Crew-Standards. Höhere Mindesterfahrung, wiederkehrende Schulungen und durchgesetzte Dienst- und Ruhezeitgrenzen.
- Wartung. Ein kontinuierliches, FAA-auditiertes Wartungsprogramm statt Ermessen des Eigentümers.
- Betriebskontrolle. Eine zertifizierte Organisation — mit benannten, verantwortlichen Managern — entscheidet, ob ein Flug sicher durchgeführt werden kann, nicht die Person, die ihn verkauft.
- Versicherung. Kommerzielle Haftpflichtdeckung, angemessen für die Beförderung zahlender Passagiere.
Der Graumarkt
„Grauflug-Charter“ — Part-91-Flüge, die der Öffentlichkeit verkauft werden, als wären sie Charter — ist das bekannte Problem der Branche. Es zeigt sich meist als ein Preis, der zu gut aussieht, eine „Freund-des-Eigentümers“-Vereinbarung oder ein Broker, der das Betriebszertifikat nicht nennen kann. Neben der Illegalität kann es die Versicherung vollständig unwirksam machen, was im denkbar schlechtesten Moment zählt.
Drei Fragen filtern das meiste davon heraus:
- Wer ist der Betreiber, und welche Zertifikatsnummer? Jeder seriöse Betreiber antwortet sofort.
- Ist diese spezifische Kennung auf diesem Zertifikat? Flugzeuge sind einzeln gelistet.
- Wer hat die Betriebskontrolle über meinen Flug? Die Antwort sollte der zertifizierte Betreiber sein — nicht ein Broker, nicht der Eigentümer.
Wie Yond damit umgeht
Jeder Betreiber auf Yond ist ein zertifizierter Beförderer — FAA Part 135 in den USA oder das gleichwertige AOC im Ausland — und jedes Flugzeug im Katalog nennt den Betreiber dahinter, mit Kontaktdaten. Sie erreichen ihn direkt, sodass die Antworten auf alle drei obigen Fragen vom Zertifikatsinhaber selbst kommen. Durchstöbern Sie beliebte Routen oder Flugzeugtypen, um zu sehen, wie Flugzeuge und Betreiber dargestellt werden.